Montag, 15. Februar 2016

Das Schaltjahr kann mich mal...

Hallo ihr Lieben, eine neue Woche startet...
Ich hoffe euer Wochenende war auch so schön wie meines?! Am Samstag war das Wetter noch einigermaßen schön und wir entschlossen uns eine Runde um den See spazieren zu gehen. Mal den Kopf frei bekommen und abschalten vom Alltag...

 
Dieses Jahr haben wir ja ein Schaltjahr... Den Aberglaube vom Schaltjahr ist ein sch... Jahr kennen bestimmt alle?! Eigentlich bin ich ja keine, die an so etwas glaubt, wenn da nicht plötzlich sämtliche Geräte in unserem Heim den Geist aufgeben würden.

Zuerst fing es mit unserer Waschmaschine an... sie kündigte letztes Jahr schon an, ihren Dienst bei uns zu beenden. Nach einer langen Diskussion mit ihr, einigten wir uns auf halbe Arbeitsleistung (halbe Wäscheladung) und sie bleibt dafür noch für eine gewisse Zeit bei uns. So hatten wir mehr Zeit uns in Ruhe eine neue Maschine auszusuchen. Was man da alles erlebt! Ich sag euch, lieber kaufe ich ein Auto... lach... Da ich unsere Waschgewohnheiten genau kenne, sollte sie einfach zu uns passen. Wozu sollte ich mir auch eine holen mit Hemdenprogramm, wenn hier keiner Hemden oder Blusen trägt? Ich muss dazu sagen... ich habe keine Blusen aus diesem Material, weil ich sie ja dann auch noch bügeln müsste und das ist eine Aufgabe mit der man mich bestrafen kann. Ich bewundere ja Leute, die das sogar gerne machen. Ich bekomme da eher eine Krise... lach...

Also achteten wir bei der Maschine auf die Programme... das war ja noch einfach und ging recht fix. Nun stellte ich allerdings schnell fest, dass viele Maschinen kleiner geworden sind. Mit kleiner meine ich winzig! Für wen soll so eine Waschmaschine sein? Und wie viele Ladungen muss man mit der machen?
Was macht man mit einer Decke oder ähnlichen? Also schieden diese schon mal aus. Ein weiteres Kriterium... sie musste Unterbaufähig sein und wieder verabschiedeten sich viele von uns. Was aber die Härte ist... die toll geschulten
Verkäufer! Ohh man, da kommen Antworten... ich sag euch! Das Problem mit Sockenfressenden Waschmaschinen gibt es wirklich und hat man das bei einer neuen Maschine, kostet die Reparatur auch gerne mal die Hälfte vom Einkaufspreis (da sie die Pumpe beschädigen). Den Verkäufer darauf angesprochen bekam ich folgende Antwort: (jetzt kommt´s) ´´Na was passiert
denn mit der Socke?´´ Ich dachte zuerst an einer Funfrage. Da stand er, der Verkäufer des Jahres mit seinem frisch gebügelten Hemd und löste das Rätsel auf: ´´Na die löst sich in Luft auf!´´ Ähm... ja! Zuerst wollte ich fragen, welches Waschmittel er benutzt... dann dachte ich... wie praktisch, so kann man unliebsame Schwiegermonster loswerden!
Wir kauften dort natürlich keine Waschmaschine, denn wir sind ja nicht blöd... lach...

  Zwei Tage nachdem Erna ihren Dienst angetreten hat, ging dafür unser Wäschetrockner kaputt! Supi! Und so schön passend... War ich doch froh nicht mehr in gefühlten 100000 Läden meine Tage zu verbringen (jeder Markt hat natürlich andere Maschinen und Angebote) und sofort kam mir das Gesicht von dem Verkäufer des Jahres vor mein geistigem Auge... ahhhhh, nein!!!

  Nun beschäftige ich mich ja dieses Jahr mit Minimalismus und da derzeitig auch kein Budget dafür eingeplant ist, musste ich meine Einstellung halt ändern! Langsam freundete ich mich mit dem fehlendem Klotz an... Ich habe festgestellt, dass sich weniger Wäsche ansammelt, da man sich nicht mehr auf diese technische Errungenschaft ausruht...

Nicht mal 24 Stunden später ging das nächste tolle Teil kaputt... unser Beamer! Wir haben seit 9 Jahren keinen Fernseher. Da man ja doch mal gerne einen Film schauen möchte und das auch als eine gemütliche Besonderheit, haben wir uns vor einigen Jahren zu Weihnachten dieses Gerät geschenkt. Das fand ich dann nun doch nicht mehr so witzig!

  Also!!!
Wertes Schaltjahr, sie können so viele Geräte den gar ausmachen wie sie wollen! Ich lasse mir nicht von Ihnen das Jahr versauen!

Lasst euch nicht aus der Ruhe bringen... Seht es als Chance um neue Erfahrungen zu sammeln. Ich wünsche euch einen guten Wochenstart...


Eure Gina




Donnerstag, 11. Februar 2016

Minimalistisch Leben...

Hallo ihr Lieben,
als erstes möchte ich mich bei euch bedanken für die vielen Kommentare und Nachrichten. Erstaunlich wie viele es ähnlich sehen und in solchen Situationen sind. Die neuen Leser möchte ich hier herzlich Willkommen heißen. 

Ich habe euch ja im letzten Post von meinem Wunsch nach Minimalismus bzw. einer Minimalisierung erzählt... darauf möchte ich heute gerne genauer eingehen. Dieser Lebensstil hat viele Facetten und bietet einem die Möglichkeit nach der ´´Besinnung´´ weiter aufzubauen. Meine Ziele und Wünsche habe ich ja bereits im Januar definiert und nun geht es an der Zielsteckung für das Thema Minimalismus.


Meine persönlichen Ziele:

1.) Ich habe oft das Gefühl einen Schleier vor den Augen zu haben... Durch Schmutz vor der Linse fehlt mir die klare Sicht und so erhoffe ich auf mehr Klarheit. Klarheit über mich und mein Leben...

2.) Ich habe es im letzten Post mit dem Wort Einfachheit beschrieben. Der Wunsch nach einen Leben das Einfach aber dennoch erfüllend ist. Ich glaube sich zu erden ist das treffendere Wort. Wie viele nutzen den Wald als Tankstelle für die Seele? Unfassbar viele! Aber ich möchte nicht nur dort auftanken sondern auch im täglichen Leben die Möglichkeit dazu haben bzw. das Gefühl.

3.) Sich zu Hinterfragen und sich mit sich selbst
auseinanderzusetzen... ja das habe ich zwar schon im Januar getan doch ich finde, dass es eine nahezu tägliche Aufgabe ist Sachen, Personen und sich selbst zu hinterfragen. Es ist eine Lebensbereicherung!

4.) Klarheit verschaffen was einem wichtig ist! Eine mächtige Erkenntnis und sehr kraftvolle Bereicherung...

5.) Nach der Klarheit die Entscheidung treffen... hört sich leicht an aber ist es nicht immer. Oft merke ich wie ich unliebsame Dinge, Situationen oder auch Menschen aufschiebe. Erst jetzt habe ich aber erkannt, dass ich nichts anderes mache als mich zu zumüllen damit. Damit ist Schluss!

6.) Ich erhoffe mir durch diesen Lebensstil wieder mehr Momente bewusst zu genießen. Einfach den Kopf wieder frei haben...

7.) Auch ein schönes Ziel für mich, ist es die Langsamkeit wieder zu entdecken und dadurch schneller ans Ziel zu kommen. Nach dem Motto ´´eine Nacht drüber schlafen´´... lieber am nächsten Tag in ruhe eine bewusste Entscheidung treffen!

8.) Ich bin ein großer Freund der Wertschätzung und doch sieht man irgendwann manch scheinbar simple Sachen für selbstverständlich... Ein schönes Motto zu diesem Thema könnte sein: Wenn man Dinge nicht ändern kann, ändere deine Sichtweise!

9.) Die Freiheit bzw. sich frei fühlen! Wir alle Leben jetzt und tun oft Dinge die wir nicht wollen oder müssen. Sich auch mal zu hinterfragen, ob einem das etwas bringt bzw. einer anderen Person ist ziemlich einfach und doch sehr effektiv. Wenn es keinem etwas bringt ist die Frage der Notwendigkeit ja schon geklärt!

Die Idee des Minimalismus sollte man aber keines Falls als Flucht nutzen. Dann lieber vorher die eigentlichen Probleme angehen!
Mein Motto lautet dieses Jahr: Durch Minimalismus das Maximum erreichen! Gerne möchte ich euch auf diese Reise mitnehmen... Seid ihr dabei?

Nun heißt der Blog ja LiveART & Shabby und natürlich wird es auch weiterhin Posts zu diesem Thema geben! Wenn man so darüber Nachdenkt passen diese beiden Themen perfekt zusammen und bilden eine unglaublich starke Harmonie. Auch euren Wunsch, die Wohnungsumgestaltung zu dokumentieren habe ich berücksichtigt und wird in den nächsten Beiträgen kommen. 

Zum Abschluss gibt es natürlich noch ein Bild...



Ich bin derzeitig auf Glas aus... passt ja, wenn man den Wunsch nach Klarheit verspürt... lach... In Kombination mit Naturstoffen habe ich sogar das sich erden mit in der Dekoration eingebaut... Und Kerzen gehen in diesem Monat immer! Es bleibt zwar langsam länger hell aber oft hat man noch graue Tage...

Und was eine Waschmaschine, ein Wäschetrockner und ein Handyvertrag mit Minimalismus zu tun hat, erfährt ihr im nächsten Post. Für heute verabschiede ich mich... Ich freue mich auf Euch! 

Habt einen leichten und klaren Tag....

Eure Gina

Montag, 1. Februar 2016

Februarbegrüßung...

Der zweite Monat des Jahres beginnt... Lateinisch ``februare´´ heißt übersetzt ´´reinigen´´. So manch einer beginnt den ersten Monat des Jahres damit... für mich ist es ein ruhender Monat. Man erholt sich von den letzten Tagen des vorherigen Jahres. Die dunklen und kalten Tage laden zum Einkuscheln ein und ich lasse nochmal in Ruhe das letzte Jahr Revue passieren. 




 Mein Jahr begann also recht still, beschaulich und besinnlicher wie der Monat Dezember.
´´Besinnlich´´ was ist das eigentlich genau? Schnell habe ich festgestellt, dass dieser Begriff so viele Bedeutungen hat... so kann es bedeuten, dass man ausgeglichen ist, versunken, leise, gedankenvoll oder man sich einfach nur behaglich fühlt. Wenn ich mir das mal durch den Kopf durchgehen lasse, ist der Monat Dezember nicht der besinnlichste Monat des Jahres... lach... aber der Januar, ja der passt! Ich komme meist erst in diesen Monat zur Ruhe und schaffe es mehr Zeit für mich einzuräumen, den Gedanken und Gefühlen ein Gehör zu schenken und diese zu hinterfragen. Eine Reinigung ist also auch erst nach diesem Schritt sinnvoll... verändern wir uns doch ständig, haben neue Ideen, die Wertevorstellung verschiebt sich, man reift, man lernt, hat neue Erfahrung gesammelt und ich finde man muss sich einfach mal Zeit nehmen um diese Sache zu erkennen. Für manche nicht immer leicht aber dennoch sehr wertvoll und für ein vorankommen unverzichtbar. Hat man nun sich hingeben... eine Stimme, Gehör und Gefühl gegeben, kann man mit der Reinigung beginnen.


 Das ist meine Aufgabe im Monat Februar! Nicht nur eine schnöde ´´Reinigung´´ der Wohnung (im Volksmund gerne Frühjahrputz genannt) nein auch meine äußere Hülle darf im Genuss einer Sanierung kommen... lach... Die wichtigste Reinigung ist die innerliche Reinigung. Und auch wenn viele es nicht glauben, wenn sie sich ihre Wohnräume anschauen, ist dies auch die arbeitsreichste ´´Baustelle´´. Da muss losgelassen werden, motiviert werden (gut das wir uns im Januar kennen gelernt haben), gefestigt werden und noch vieles mehr... 



Mit was fängt man am besten an? Ich würde sagen mit der Wohnung! Kribbelt es uns doch meist schon lange in den Fingern... Wir sind noch vom Jahresbeginn beschwingt und erledigen vieles mit einer Leichtigkeit. Ich habe im besinnlichen Januar erkannt, dass ich gerne die Einfachheit mehr Aufmerksamkeit schenken möchte und auch in meiner Definition leben mag. Ich war noch nie ein Freund von Wohnschränken bzw. ganzen Wänden aber durch die Größe der Wohnung bin ich gezwungen den Räumen einen Mehrzweck aufzubinden... Gut, anbauen kann ich leider nicht und bis zum Umzug (wer weiß wann es soweit ist) kann es noch lange dauern. 




Ich habe mir also Gedanken zur Umgestaltung/Neugestaltung oder besser gesagt einer optimalen Raum- und Arbeitsnutzung gemacht. Wichtig dabei (und auch meine zweite Erkenntnis des besinnlichen Monats) war es, vorhandenes zu nutzen... Ohh, ich sag euch gar nicht so einfach! Ich meine auch nicht nur vorhandene Möbel, Stoffe oder co. zu nutzen... nein, es geht auch um unsere Fähigkeiten, die oft nicht so optimal genutzt werden, wie sie es gerne wollen. Mit dieser Unterdrückung und bei manchen schon Verkümmerung muss Schluss sein! Ich muss auch mit der Wohnung anfangen, um mir einen Raum für neue Dinge zu schaffen... mit neuen Dingen meine ich nicht irgendwelchen Sachgegenständen, es geht um neue Erfahrung, Projekte und Erlebnisse die erschaffen werden wollen. 


Die ``Reinigung`` unserer äußeren Hülle kann und sollte man während der ganze Zeit betreiben! Oft sind es die kleinen Dinge, die zu einem ersichtlicht gereinigten Zustand führen. Genügend Schlaf, gesunde Ernährung und Bewegung gehören mit dazu und sind in ihrer Wichtigkeit fundamentiert aber ich meine die Zeit für meinem Körper. Ich z.B. nörgel schon lange an meinen Haaren rum und diesen Monat soll Schluss damit sein. Wir leben jetzt, hier und in diesem Augenblick... da passt einfach kein mal schauen, vielleicht oder irgendwann! 



 Ein einfaches Bad kann so manches Wunder bewirken... in Studien hat man festgestellt, dass Frauen mehr Achtsamkeit auf ihr äußeres legen, wenn etwas in ihrem Umkreis (z.B. Partnerschaft) nicht im Gleichgewicht ist. Frauen kümmern sich dann um sich selbst und haben so eine Strategie entwickelt... Aber warum erst dann machen, wenn etwas in Schieflage ist? Ich bin der festen Überzeugung, sich öfters um sich bzw. seine äußere Hülle zu kümmern, lässt manch Schieflage sogar vermeiden. 





All das sind meine Aufgaben in diesem Monat und ich begrüße den Februar... ich bin gespannt, achtsam und freudig. Danach erblicke ich vollständig gereinigt in den Spiegel... welche Erfahrung und Gefühle ich dabei gemacht habe, werde ich euch im Monat März erzählen...

Das Beste kommt zum Schluss... die liebe Karen (ich habe euch ihren Blog im Adventskalender vorgestellt), feiert ihren 1. Bloggeburtstag. Hier zu gratuliere ich dir nochmal vom Herzen... ich freue mich auf viele weitere schöne, spannende und lustige Beträge von dir. Zu diesem Anlass gibt es eine Verlosung auf ihren Blog... alle weiteren Informationen findet ihr hier.

Und damit verabschiede ich mich... Ich wünsche euch einen befreienden und mit schönen Erfahrungen bestückten Februar.

Herzliche Grüße
Eure Gina